Selbstwert und Selbstannahme

Geradezu kennzeichnend für viele Hochbegabte und Hochsensible sind ihre Selbstzweifel. Sie machen von Kindesbeinen an die Erfahrung, anders zu sein als die Norm - so dass sie der Vergleich mit anderen Menschen immer wieder dazu bringt, an sich selbst zu zweifeln:

 

Müsste ich nicht unempfindlicher und robuster sein? Extrovertierter? Stiller? Zufriedener? Unkomplizierter? Schlagfertiger? Die Liste ließe sich fortführen. Es ist nicht leicht und erfordert einen Wachstumsprozess, sich selbst mit jeglicher Abweichung von der Norm anzunehmen und zu lieben.

 

Dieser Prozess der bedingungslosen Selbstannahme wird noch dadurch erschwert, dass Hochbegabte oft Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen erhalten und ihre Selbstliebe dann davon abhängig machen, wie perfekt ihnen etwas gelungen ist. Häufig gehen sie sehr kritisch mit sich selbst und ihren Handlungen ins Gericht.

 

Da hochbegabte und hochsensible Menschen mit ihrem wachen Geist zugleich dazu tendieren, pausenlos zu denken und über Erlebtes wie auch Zukünftiges nachzugrübeln, wird klar, dass außergewöhnliche Klugheit und Sensibilität eher selten mit einem robusten Selbstbewusstsein einher gehen.

 

Doch auch Hochbegabte und Hochsensible können lernen, sich selbst anzunehmen und zu lieben. Und das ist die wichtigste Voraussetzung, um ein erfülltes und befreites Leben leben zu können.

 

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